Rhönbasilika

Schon von Weitem grüßt die Pfarrkirche St. Kilian, die im Volksmund wegen ihrer beeindruckenden Architektur und Ausstattung als „Rhönbasilika“ bezeichnet wird. Im Ensemble mit dem angrenzenden Valentin-Rathgeber-Haus, in dem das Erste Deutsche Tabakpfeifenmuseum untergebracht ist, ein besonders sehenswerter Anblick.

Die aktuelle Gottesdienstordnung finden Sie auf der Seite der Pfarreiengemeinschaft Immanuel – Hohe Rhön.

https://pg-immanuel.de/

Dem Himmel ganz nah: Die Rhönbasilika

Schon in der Mitte des 13. Jahrhunderts, im Jahr 1261, wurde Oberelsbach zur Pfarrei erhoben, im Lauf der Zeit ging das Präsentationsrecht wieder an den Würzburger Bischof bzw. nach der Säkularisation an die Bayerische Krone.

Die Vorgängerkirche war ein Bau des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter und wurde 1601 fertiggestellt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche geplündert und 1641 als „ruinös“ bezeichnet. In den Folgejahren wurden Taufstein und Tabernakel ergänzt, auch der hölzerne Kirchturm wurde neu errichtet. Doch kaum war die Renovierung abgeschlossen, beschädigte in der Nacht vom 5. Juni 1760 ein doppelter Blitzschlag den Turm so stark, dass er abgebrochen werden musste: Zwei Glocken schmolzen, zwei zersprangen. Die Heiligenbilder verbrannten und eine Wand des Langhauses wurde auseinandergesprengt.

Der heute sichtbare Neubau wurde im Jahr 1765 begonnen und am 27. Mai 1784 feierlich durch Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal eingeweiht. Die exponierte Lage, die reiche Ausstattung und der barocke Formenschmuck brachten ihr den Namen „Rhönbasilika“ ein.

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