E-Schnellladesäule

Seit Ende Oktober 2018 gibt es im Markt Oberelsbach eine E-Schnellladesäule für Elektroautos. Der Markt Oberelsbach setzt sich damit für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Mobilität im ländlichen Raum ein.

„Natur erleben. Zukunft gestalten.“

Das ist das Leitmotiv des Marktes Oberelsbach. Mit der Inbetriebnahme der Elektroschnellladesäule 2018 zeigen wir deutlich: Nachhaltige Mobilität ist eine große Herausforderung für den ländlichen Raum und braucht zukunftsfähige Lösungen.

Informationen zur E-Schnellladesäule

Die Schnellladesäule befindet sich an der

Umweltbildungsstätte Oberelsbach gGmbH
Auweg 1
97656 Oberelsbach

Jede Ladeeinheit kostet pauschal 3,50 €.

Bei der installierten ABB Schnellladesäule Terra 54 CJG handelt es sich um eine Schnellladesäule mit 2 Ladepunkten und 3 Ladesteckern. Als Ladeoption stehen zum Gleichstromladen die Stecker der Varianten CHAdeMO oder CCS Combo 2 mit jeweils 50 kW-Leistung zur Verfügung. Zusätzlich wird zum Wechselstromladen ein Stecker vom Typ 2 mit einer Leistung von bis zu 43 kW angeboten. Damit können an der Ladestation alle gängigen Elektroautos laden, wobei die Schnellladesäule zwanzig Mal so schnell wie eine normale Steckdose lädt.

Übrigens:
Bad Neustadt a.d.Saale ist die erste bayerische Modellstadt für Elektromobilität.
Mehr Informationen gibt es hier: www.m-e-nes.de

Offizielle Inbetriebnahme der Schnellladesäule an der Umweltbildungsstätte Oberelsbach am 19.10.2018

„Es freut mich sehr, dass der Markt Oberelsbach ab heute auf dem Gemeindegebiet eine Schnelladesäule anbieten kann. Wir unterstützen dadurch ganz konkret Zukunftstechnologien und eine Verkehrswende hin zu mehr Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit. Besonders freut mich der symbolträchtige Ort, wo man den grünen Strom künftig tanken kann: Die Umweltbildungsstätte Oberelsbach ist Vorreiter in Sachen Bildung für nachhaltige Entwicklung – hier kann man künftig also nicht nur Wissen tanken, sondern auch Öko-Strom“, so Erste Bürgermeisterin Birgt Erb bei der Übergabe der Schnellladesäule an die Öffentlichkeit. Im Beisein von Dr. Joachim Wagner (Fa. Preh), Helmut Grosser (Überlandwerk Rhön), Annabell Helbling (Landratsamt Rhön-Grabfeld), dem Geschäftsführer der Umweltbildungsstätte Oberelsbach, Bernd Fischer sowie des Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner wurde am 19.10.2018 die Schnellladesäule an der Umweltbildungsstätte in Oberelsbach offiziell in Betrieb genommen.

Bei dem Projekt „Realisierung einer Schnellladesäule an der Umweltbildungsstätte Oberelsbach“ handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Rhön-Grabfeld, der auch die Federführung innehatte, dem Markt Oberelsbach und der Umweltbildungsstätte Oberelsbach gGmbH. Ausgangspunkt für das Projekt war der Beschluss des Kreisausschusses vom 07.12.2015, die regionale Schnellladeinfrastruktur für E-Mobile innerhalb des Landkreises voranzutreiben. Nach Bekanntmachung der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ und dem ersten Aufruf zur Antragseinreichung wurde am 04.04.2017 durch das Landratsamt Rhön-Grabfeld der Antrag auf Förderung für eine Schnellladesäule mit Standort Auweg 1 in Oberelsbach gestellt. Das Projekt erhält laut Bewilligungsbescheid der Bundesverwaltung für Verwaltungsdienstleistungen vom 17.08.2017 eine Förderung aus Bundesmitteln i. H. v. 16.054,80 €.

Bei der installierten ABB Schnellladesäule Terra 54 CJG handelt es sich um eine Schnellladesäule mit 2 Ladepunkten und 3 Ladesteckern. Als Ladeoption stehen zum Gleichstromladen die Stecker der Varianten CHAdeMO oder CCS Combo 2 mit jeweils 50 kW-Leistung zur Verfügung. Zusätzlich wird zum Wechselstromladen ein Stecker vom Typ 2 mit einer Leistung von bis zu 43 kW angeboten. Damit können an der Ladestation alle gängigen Elektroautos laden, wobei die Schnellladesäule zwanzig Mal so schnell wie eine normale Steckdose lädt.

Der laufende Betrieb der Ladesäule wird durch die Umweltbildungsstätte Oberelsbach gGmbH sichergestellt. Sie wird hierbei durch den Backend-Betreiber Charge IT unterstützt, der die Abrechnung und den sonstigen Service, wie etwa eine 24-stündige Service Hotline, gegenüber dem Verbraucher gewährleistet. Die Schnellladesäule bietet damit auch das gleiche Abrechnungssystem wie die Ladesäulen in Bad Neustadt a.d.Saale und Mellrichstadt an, um eine Einheitlichkeit im Landkreis zu gewähren. Jede Schnellladeeinheit kostet pauschal 3,50 €.

Die Gesamtkosten der Ladesäule des Herstellers ABB Automaten Products GmbH – Terra 54 CJG mit der Herstellung des Stromanschlusses, Markierung des Parkplatzes und Hinweisschilder sowie der Integration ins Backend der Firma Charge IT belaufen sich auf 57.366,22 €. Zusätzlich wurde der Parkplatz vor der Schnellladesäule vom Bauhof des Marktes Oberelsbach und des Bauhofes des Landkreises hergestellt.

Finanziert wird das Projekt neben der Förderung aus Bundesmitteln i. H. v. 16.054,80 €, durch die Umweltbildungsstätte Oberelsbach gGmbH mit 20.000,00 € sowie dem Landkreis Rhön-Grabfeld und dem Markt Oberelsbach mit insgesamt 21.311,42 €.

Mit der Schnellladesäule wird die ökologische Mobilität gefördert. Hierzu passt auch der Standort der Schnellladesäule an der Umweltbildungsstätte in Oberelsbach mit ihrem Auftrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im UNESCO Biosphärenreservat Rhön, was auch der Geschäftsführer der Umweltbildungsstätte Oberelsbach, Bernd Fischer bestätigte, der die Bildung zur nachhaltigen Entwicklung als Kernaufgabe der Bildungseinrichtung bezeichnete. Es erübrigt sich daher fast, darauf hinzuweisen, dass die Schnellladesäule komplett mit Ökostrom gespeist wird.

„Viele sprechen darüber, der Markt Oberelsbach und der Landkreis Rhön-Grabfeld tun etwas“, so der Landtagsabgeordnete Sandro Kirchner. Man ist mit diesem Projekt auf dem richtigen Weg zum Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität in der Region.

 

Auszeichnungen und Partnerschaften.