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Lebensart und Heimatgefühl: Unsere Gastwirtschaften

„Unsere typisch bayerischen Wirtshäuser und Gaststätten sind ein lebendiges Symbol bayerischer Lebensart. Heimatwirtschaften prägen mit ihrer Geschichte, Tradition und sozialen Bedeutung den ländlichen Raum in Bayern. Sie sind zentraler Bestandteil unseres Heimatgefühls und tragen in besonderer Weise zum Erhalt der Dorfgemeinschaft und der Weitergabe von Brauchtum und Tradition bei“, so der bayerische Ministerpräsident Markus Söder in seiner Festrede. „Heimatwirtschaften sind als Stützen der Heimat Institutionen bayerischer Lebensart, Motor der regionalen Wirtschaft, Begegnungsstätte für Jung und Alt und Plattform für aktives Gemeinwesen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der bayerischen Identität und Attraktivität“, ergänzte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

In der Pressemitteilung des DEHOGA Bayern wird die Bedeutung des Gastgewerbes hervorgehoben: Insbesondere für den ländlichen Raum sei das Gastgewerbe Wirtschaftskraft und Jobmotor sowie Arbeitgeber und Ausbilder für viele tausend Menschen im Freistaat.
Mittlerweile lerne jeder 10. Auszubildende und arbeite jeder 20. Erwerbstätige Bayerns in einem gastgewerblichen Betrieb.

Fischerhütte Edwin: Ein Generationenprojekt verbindet Tradition, Regionalität und Genuss

Die Fischerhütte Edwin vereint viele der angesprochenen Aspekte: Sie ist ein Paradebeispiel für generationenübergreifenden Zusammenhalt und zeigt, wie Visionen real werden können. Vom Urgroßvater Edwin Omert stammen die Fischteiche, die Forellenzucht und die Idee, ein Lokal zu errichten.
Er träumte von einer Gastwirtschaft, die idyllisch über den Fischteichen schwebt und so die Verbindung zu dem Produkt schafft, das die Gäste auf den Tellern genießen. Unter dem Enkelsohn Horst Herbert entstand 2001 ein modernes Gasthaus auf Stelzen, gebaut mit regionalen Baustoffen und einem nachhaltigem Energiekonzept, mit Panoramablick auf die Sonder und auf die Ausläufer des Naturschutzgebiets Lange Rhön.

Der Sonderbach spielt für die Fischerhütte Edwin eine besondere Rolle: Die Forellenzucht wird gespeist von seinem klaren Wasser, das auf dem Heidelstein im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön entspringt und von dort in die Fischteiche der Familie Herbert fließt.
Diese Frische und Klarheit kann man auch auf dem Teller schmecken: Fangfrisch kommen die Fische auf den Tisch und hochwertige, regionale Zutaten von Direktvermarktern aus der Umgebung sind das Fundament der kreativen und anspruchsvollen Küche.

Seit 2012 sind der älteste Sohn Christopher Herbert und seine Frau Vanessa im Betrieb und seit 2017, nach dem viel zu frühen Tod von Horst Herbert, führen sie zusammen mit der Mutter Bettina Herbert das Lokal engagiert in die nächste Generation. Sie zeigen sich dabei genauso visionär, wie es der Urgroßvater Edwin Omert einst war.

Preisgekrönter Wirtschaftsmotor

Die Liste der Auszeichnungen, die die Fischerhütte Edwin für ihre Arbeit und ihr Konzept erhalten hat, ist lang: 2003 wurde man mit dem „Goldenen Fisch“ vom Bezirk Unterfranken prämiert, 2006 vergab die Dachmarke Rhön die höchste Auszeichnungsstufe, nämlich drei Silberdisteln für regionale und saisonale Küche.

Und in den Jahren 2015 und 2017 erfolgte ein weiterer Ritterschlag: Die höchste Auszeichnung, die das bayerische Landwirtschaftsministerium und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband vergeben, die drei Rauten, gingen zum zweiten Mal in Folge an die Fischerhütte Edwin. Die drei Rauten werden alle drei Jahre verliehen und würdigen „Ausgezeichnete bayerische Küche in Bestform“. Die Auszeichnung prüft Gastwirtschaften auf höchste Qualität, heimische Produkte und besten Service. Erst im März 2018 war der damalige Landwirtschaftsminister Helmut Brunner persönlich in Ginolfs, und ließ es sich in der Fischerhütte Edwin schmecken.
Im Lauf der Zeit wuchs der Personalstamm auf vier Mitarbeiter in Festanstellung und sechs Aushilfen an. Die Fischerhütte Edwin genießt einen überregionalen Ruf und kann ständig steigende Gästezahlen vorweisen.

Die Heimatwirtschaft in Ginolfs ist zum Aushängeschild der Rhön geworden und ein Türöffner für Touristen: Neben der Rhönforelle stehen Produkte wie Rhönlamm, Rhöner Weiderind oder Rhöner Ziege auf dem Speiseplan, natürlich auch regionale Biere und Limonaden. Wer in der Fischerhütte Edwin auf den Geschmack gekommen ist, deckt sich gerne mit heimischen Rhöner Produkten ein.




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