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Information über die Optimierung und Erweiterung der Wasserversorgungsanlage

des Marktes Oberelsbach

 

Bereits seit 2009 laufen die Planungen und Untersuchungen zur Optimierung und Erweiterung der Wasserversorgungsanlage des Marktes Oberelsbach. Erforderlich wird die Verbesserung und Erneuerung,  weil die Fördermengen der vorhandenen Brunnen eine ausreichende bzw. garantierte Wasserversorgung der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet. Im Rahmen der Sitzung des Marktgemeinderates Oberelsbach am 28.04.2015 und der Bürgerinformationsveranstaltung am 29.04.2015 wurden nun die Untersuchungsergebnisse vorgestellt.


Nach der auf der Grundlage des Jahres 2014 für den Zeitraum bis 2035 erstellten Wasserbedarfs-berechnung wurde prognostiziert,  dass der tägliche mittlere Wasserbedarf bei  345 m³ bis 424m³ liegt und an verbrauchsreichen Tagen (Trockenzeiten usw.) 660 m³ bis 740 m³ betragen kann.

Der Jahresbedarf beträgt im Jahresmittel 125.000 m³ bis 155.000 m³. Diese Wassermengen können mit der jetzigen Anlage nur zeitweise erreicht werden. Zwar lagen die geförderten Rohwassermengen in den vergangenen Jahren bei ca. 150.000 m³, hierfür war allerdings ein 24 Stunden-Betrieb bei der Wasserförderung erforderlich. Dies führt letztendlich zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels und einer Alterung der Brunnen, so dass diese nicht mehr lange nutzbar wären. Eine Reduzierung der Förderzeiten ist daher unumgänglich.
Auch durch die angestrebte Reduzierung der Wasserverluste kann das Defizit nicht ausgeglichen werden.

Fazit: Versorgungsengpässe werden vor allem in länger anhaltenden Trockenperioden mit hohen Verbrauchswerten auftreten. Eine Reduzierung der Förderzeiten und Verlängerung der technischen Lebensdauer der bestehenden Brunnen kann ohne neue Wasservorkommen nicht erreicht werden.
Mit dem bestehenden Dargebot kann der Bedarf auch bei weiterer Reduzierung der Verluste nicht gedeckt werden.
Neben der Optimierung und Sanierung der bestehenden Anlagen wurden als Lösungsmöglichkeiten die Eigenversorgung durch Quellennutzung, alternativ mit zentraler und dezentraler Aufbereitung, die Eigenversorgung durch Brunnenneuerschließung und der Wasserbezug von Fremdversorgern, dies wäre nur über die Willmarser Gruppe oder die Mellrichstädter Gruppe möglich, geprüft. Hierbei stellte sich die Brunnenneuerschließung hinsichtlich der Wasserqualität und -quantität sowie der Investitions- und Betriebskosten als beste Variante dar. Die Versuchsbohrungen erbrachten eine Leistung bei der Versuchsbohrung 1 von 2,0 l/s und bei der Versuchsbohrung 2 von 5,5 l/s bei einer guten Wasserqualität, die außer einer UV-Desinfektion zusammen mit den bestehenden Wässern, keiner weiteren chemischen Aufbereitung bedarf.

Nach den vorliegenden und geprüften Kostenschätzungen werden die Investitionskosten mit ca. 2,63 Mio. €/netto erwartet. Bei den Alternativen Quellennutzung würden die Investitionskosten bei ca. 3,92 Mio. €/netto, bei einem Wasserbezug über die Willmarser Gruppe bei ca. 3,43 Mio. €/netto und bei einem Wasserbezug über die Mellrichstädter Gruppe bei ca. 4,30 Mio. €/netto liegen. Die Betriebskosten bei der Brunnenneuerschließung wurden mit 1,81 €/m³/netto berechnet. Die Betriebskosten bei den Alternativen werden in Höhe von 2,41 €/m³/netto (Quellen), 2,34 €/m³/netto (Willmarser Gruppe) und 2,18 €/m³/netto (Mellrichstädter Gruppe) erwartet.

Fazit: Die Brunnenneuerschließung bietet eine gute Wasserqualität und ausreichende Wassermengen. Außerdem stellt die Brunnenerschließung die wirtschaftlichste und am schnellsten umzusetzende Alternative dar.

 

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