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Wasserversorgung

 

Wasserwerk Oberelsbach

Der Markt Oberelsbach besitzt eine eigene Wasserversorgung. Das Wasser kommt aus Tiefbrunnen und wird ohne chemische Zusätze an den Endverbraucher abgegeben.

Nachstehend werden die aktuellen Trinkwasserwerte bekanntgegeben:

15,5° dH - Härtebereich hart, gilt für die gesamte Gemeinde:  

Physikalisch-chemische Werte.

 

Der Wasserwart ist in Notfällen (z. B. Wasserrohrbruch) über folgende Telefon-Nr. zu erreichen: 09774/1590.

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Umstellung aller Hauswasserzähler von mechanischen Flügelradzählern auf bleifreie digitale Ultraschallzähler mit Zählerfernauslesung
 

10.06.2016
Der Marktgemeinderat Oberelsbach hat beschlossen, im Rahmen des wegen Ablaufs der Eichzeiträume anstehenden Austausches der Wasseruhren im kompletten Versorgungsgebiet auf umweltverträgliche und bleifreie Ultraschallwasserzähler mit Fernauslesung umzustellen. Diese Uhren messen durch den Wegfall beweglicher Teile in der Zähleinrichtung genauer, und sind unempfindlicher gegen Ablagerungen im Wasser.

Die digitalen Ultraschallzähler mit Wireless M-Bus Kommunikationen werden über Fernauslesung abgelesen. Sie entsprechen den einschlägigen nationalen (26. BImschV) und internationalen (WHO) Vorschriften und Normen für Elektromagnetische Umweltverträglichkeit (EMV). Die Ablesung erfolgt mittels einer Funkleistung von 0,01 Watt für 10 msec alle 16 Sekunden, in der Summe damit 56 Sekunden pro Tag. Im Vergleich hierzu haben beispielsweise Festnetztelefone eine Dauersendeleistung von 0,01 bis 0,25 Watt und Handys von 1,0 bis 2,0 Watt. Die Sendeleistung ist damit deutlich geringer als bei den meisten, heute in Haushalten zu findenden Geräten, wie z. B. Rundfunk und Fernsehen, schnurlose Telefone (DECT), Mobilfunk, Babyphone,  Wireless LAN (WLAN) und Bluetooth zur Vernetzung von Computern untereinander und mit Peripheriegeräten. Verglichen mit einem Mobiltelefon (2000 mW) sendet der Ultraschallzähler  (10 mW) mit einer 200fach geringeren Leistung.

Die bisherige Ablesemethode unserer über 1.200 Zähler erfordert einen  arbeitsintensiven und kostenaufwendigen Ablauf (Erreichbarkeit, manuelle Erfassungen, mögliche Ablesefehler, …). Mit der Möglichkeit, die Verbrauchsdaten im drive-by-Verfahren (Vorbeifahr-Verfahren) stichtagsgenau auszulesen (Einweg-Kommunikation) und direkt auf das Abrechnungssystem  einzuspielen, spart sich der Markt Oberelsbach und der Gebührenzahler nicht nur Zeit, sondern auch Kosten und minimiert Fehlerquellen. Datenschutzrechtliche Vorgaben werden selbstverständlich eingehalten. Die Auslesung erfolgt mit doppelter Verschlüsselung und kann ausschließlich vom Markt Oberelsbach vorgenommen werden. Hier wird der Zählerstand zum Ablesezeitpunkt und zum letzten Tag des vorherigen Monats übermittelt. Gleichzeitig wird das Verfahren für die Abnehmer erheblich vereinfacht, da niemand mehr zwecks Ablesung der Zähler gestört werden muss.

Im Bereich des Rohrnetzmanagements wird dem Markt Oberelsbach in diesem Zuge unterjährig die schnellere  Feststellung und Lokalisierung von Wasserverlusten bei Leckagen und Rohrbrüchen  erleichtert und die Ablesung zur Selbstkontrolle vereinfacht, da das Ablesefeld in jeder Lage (waagrecht, senkrecht, über Kopf) positioniert werden kann. Bei der Feststellung einer Mehrförderung, wurde bisher mit einer sehr zeitintensiven Ortung in dem jeweiligen Versorgungsgebiet begonnen. Durch die Möglichkeit einer detaillierten Auslesung der neuen Ultraschallzähler kann künftig schnell ermittelt werden, ob eine Leckage im öffentlichen Netz oder in den Hausinstallationen aufgetreten ist. Dies minimiert den Personaleinsatz und erhöht den Kundenservice.

Zusätzlich schafft der Einbau der digitalen Wasserzähler für Sie eine zusätzliche Sicherheit zur Feststellung von möglichen Leckagen oder Schleichverlusten. Sollte während den letzten 24 Stunden der Durchfluss nicht mindestens eine Stunde unterbrochen sein (z. B. in den Nachtstunden), erscheint am Display ein Warnhinweis „LEAK“, was auf einen undichten Wasserhahn oder einen laufenden Toilettenspülkasten hinweisen könnte.

Die bisher verwendeten mechanischen Flügelradzähler mussten gem. den eichrechtlichen Vorschriften alle 6 Jahre turnusgemäß ausgetauscht werden. Eine Verlängerung der Eichzeit kam bei diesen Modellen wegen Verschleiß und dem damit einhergehenden  Abfall der Messgenauigkeit nicht in Betracht. Aufgrund der hochwertigen Qualität der neuen Zähler (Ultraschallmessprinzip ohne bewegliche Teile, daher kein Verschleiß) ist durch Stichprobenüberprüfung eine Verlängerung der Eichzeit auf bis zu 15 Jahre möglich. Hierdurch werden bis zu zwei
Zählerwechsel gespart. Erst danach muss dieser Zähler aufgrund der Batterielebensdauer wieder ausgewechselt werden. Der Uhrentausch selbst erfolgt ohne gesonderte Kostenberechnung.

In den kommenden Wochen wird mit dem Zählerwechsel und der Umstellung auf Ultraschallzähler begonnen.

Allgemein gilt:
Der Wasserzähler ist gem. § 19 Wasserabgabesatzung (WAS) Eigentum des Marktes Oberelsbach. Er bestimmt Art, Zahl und Größe der Wasserzähler sowie ihren Aufstellungsort.
Nach § 13 WAS ist den Beauftragten des Marktes Oberelsbach der Zutritt zu den entsprechenden Räumen zu gewähren.
Gemäß den Begriffsbestimmungen in § 3 WAS sind Wasserzähler Messgeräte zur Erfassung des durchflossenen Wasservolumens. Absperrventile und etwa vorhandene Wasserzählerbügel sind nicht Bestandteil des Wasserzählers. Diese gehören zu den Anlagen des Grundstückseigentümers.

Im Zuge des Zähleraustausches wird weiterhin auf die Umsetzung der DIN EN 14154-2:2011-06, DIN 1988 sowie des DVGW-Arbeitsblattes W406 geachtet, wonach der Zählerplatz der Trinkwasserzählanlage so zu gestalten ist, dass keine mechanischen Spannungen auf den Zähler einwirken. Größtenteils dürfte diese Forderung bei den Wasseranschlüssen im Markt Oberelsbach bereits erfüllt sein, wenn die Trinkwasserzählanlage mit einem Wasserzählerbügel ausgestattet ist (§ 3 WAS).

Alle Anschlussnehmer, bei denen die Trinkwasserzählanlage noch nicht mit einem Wasserzählerbügel ausgestattet ist, werden gebeten, die Wasseranschlüsse entsprechend nachzurüsten. Die Nachrüstung sollte durch einen örtlichen Unternehmer erfolgen.
Die Kosten für den Einbau des Zählerbügels gehen zu Lasten des jeweiligen Grundstückseigentümers, da diese nicht Bestandteil des Grundstücksanschlusses sind und zu den Anlagen des Grundstückseigentümers gehören.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Verwaltung des Marktes Oberelsbach,
09774/9191-24, Herrn Omert oder vereinbaren Sie einen persönlichen Gesprächstermin.

 

 

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Information über die Optimierung und Erweiterung der Wasserversorgungsanlage des Marktes Oberelsbach

Bereits seit 2009 laufen die Planungen und Untersuchungen zur Optimierung und Erweiterung der Wasserversorgungsanlage des Marktes Oberelsbach. Erforderlich wird die Verbesserung und Erneuerung,  weil die Fördermengen der vorhandenen Brunnen eine ausreichende bzw. garantierte Wasserversorgung der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet. Im Rahmen der Sitzung des Marktgemeinderates Oberelsbach am 28.04.2015 und der Bürgerinformationsveranstaltung am 29.04.2015 wurden nun die Untersuchungsergebnisse vorgestellt.
Nach der auf der Grundlage des Jahres 2014 für den Zeitraum bis 2035 erstellten Wasserbedarfs-berechnung wurde prognostiziert,  dass der tägliche mittlere Wasserbedarf bei  345 m³ bis 424m³ liegt und an verbrauchsreichen Tagen (Trockenzeiten usw.) 660 m³ bis 740 m³ betragen kann.
Der Jahresbedarf beträgt im Jahresmittel 125.000 m³ bis 155.000 m³. Diese Wassermengen können mit der jetzigen Anlage nur zeitweise erreicht werden. Zwar lagen die geförderten Rohwassermengen in den vergangenen Jahren bei ca. 150.000 m³, hierfür war allerdings ein 24 Stunden-Betrieb bei der Wasserförderung erforderlich. Dies führt letztendlich zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels und einer Alterung der Brunnen, so dass diese nicht mehr lange nutzbar wären. Eine Reduzierung der Förderzeiten ist daher unumgänglich.
Auch durch die angestrebte Reduzierung der Wasserverluste kann das Defizit nicht ausgeglichen werden.
Fazit: Versorgungsengpässe werden vor allem in länger anhaltenden Trockenperioden mit hohen Verbrauchswerten auftreten. Eine Reduzierung der Förderzeiten und Verlängerung der technischen Lebensdauer der bestehenden Brunnen kann ohne neue Wasservorkommen nicht erreicht werden.
Mit dem bestehenden Dargebot kann der Bedarf auch bei weiterer Reduzierung der Verluste nicht gedeckt werden.
Neben der Optimierung und Sanierung der bestehenden Anlagen wurden als Lösungsmöglichkeiten die Eigenversorgung durch Quellennutzung, alternativ mit zentraler und dezentraler Aufbereitung, die Eigenversorgung durch Brunnenneuerschließung und der Wasserbezug von Fremdversorgern, dies wäre nur über die Willmarser Gruppe oder die Mellrichstädter Gruppe möglich, geprüft. Hierbei stellte sich die Brunnenneuerschließung hinsichtlich der Wasserqualität und -quantität sowie der Investitions- und Betriebskosten als beste Variante dar. Die Versuchsbohrungen erbrachten eine Leistung bei der Versuchsbohrung 1 von 2,0 l/s und bei der Versuchsbohrung 2 von 5,5 l/s bei einer guten Wasserqualität, die außer einer UV-Desinfektion zusammen mit den bestehenden Wässern, keiner weiteren chemischen Aufbereitung bedarf.
Nach den vorliegenden und geprüften Kostenschätzungen werden die Investitionskosten mit ca. 2,63 Mio. €/netto erwartet. Bei den Alternativen Quellennutzung würden die Investitionskosten bei ca. 3,92 Mio. €/netto, bei einem Wasserbezug über die Willmarser Gruppe bei ca. 3,43 Mio. €/netto und bei einem Wasserbezug über die Mellrichstädter Gruppe bei ca. 4,30 Mio. €/netto liegen. Die Betriebskosten bei der Brunnenneuerschließung wurden mit 1,81 €/m³/netto berechnet. Die Betriebskosten bei den Alternativen werden in Höhe von 2,41 €/m³/netto (Quellen), 2,34 €/m³/netto (Willmarser Gruppe) und 2,18 €/m³/netto (Mellrichstädter Gruppe) erwartet.
Fazit: Die Brunnenneuerschließung bietet eine gute Wasserqualität und ausreichende Wassermengen. Außerdem stellt die Brunnenerschließung die wirtschaftlichste und am schnellsten umzusetzende Alternative dar.   

 

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Wöchentlich wandern Kinder des Kindergartens mit Unterstützung des Rhönklubs, vertreten durch Edith Zink (1. Vorsitzende des Rhönklub Zweigvereins Unterelsbach) und Alexandra Klemm (Familienwartin des Rhönklub Zweigvereins Unterelsbach). Hinzu kommen  Angebote des Rhönklubs an Wochenenden für Familien. Die Leiterin des Kindergartens, Christina Wolf und deren Stellvertreterin Marisa Herbert, Edith Zink und Alexandra Klemm nahmen an der 2-teiligen Fortbildung teil, in der die Grundlagen für das Gesundheitswandern mit Kindern und deren Familien vermittelt wurde. Ein weiterer elementarer Fortbildungsinhalt fördert die Kooperation zwischen den Teilnehmenden aus Kindergarten, Wanderverein und interessierten Eltern und regt zur Bildung von Netzwerken mit weiteren lokalen Akteuren aus dem Bereich der Gesundheitsförderung und des Naturschutzes an.

Zur offiziellen Übergabe der Auszeichnung waren der Präsident des Gesamtrhönklubs, Herr Jürgen Reinhardt aus Fulda, Erste Bürgermeisterin Birgit Erb, sowie

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Markt Oberelsbach
Marktplatz 3
97656 Oberelsbach

Tel 09774/9191-0
Fax 09774/9191-25


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